
Einer der schönsten Filme mit Bud Spencer wird am 25.06.07 in verbesserter Qualität und mit einigen Zusatzminuten auf DVD erscheinen.
Der Preis wird zwischen 6 und 10 Euro liegen.
Alles rund um Kinofilme, DVDs (aktuelle und Klassiker), großartigen Schauspielern wie Bud Spencer und Al Pacino sowie kultigen Zeichentrickserien wie den Simpsons.
Er wurde verraten, enttäuscht, um seine Ideale betrogen. Er suchte die Ruhe und wollte seinen persönlichen Frieden finden. Doch plötzlich ist Bob Lee Swagger der meistgesuchte Mann Amerikas. Durch einen Hinterhalt wird aus einem ehemaligen Jäger plötzlich ein gejagter. Er ist verstrickt in ein Spiel aus Korruption und Macht und gewillt es zu Ende zu spielen…Der Film beginnt in einer weiten Landschaft in Äthiopien. Sergeant Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) ist Scharfschütze bei den US-Marines. Genau wie sein Freund und Späher Donny Fenn, ist er Patriot und glaubt an den Sinn seiner Einsätze. Die beiden liegen regungslos auf einem Berg. Ungefähr einen Kilometer von ihnen entfernt verläuft eine Straße. Ihr Auftrag ist es den Straßenverlauf für die eigenen Truppen freizuhalten. Swagger kommt zum Schuss, kann einige feindliche Soldaten treffen. Plötzlich taucht jedoch ein äthiopischer Hubschrauber auf, die beiden Soldaten werden beschossen, neben ihnen explodieren Mörsergranaten. Über Funk erbitten sie Anweisungen, doch erhört werden sie nicht. Die Funkverbindung wurde unterbrochen, die Männer von dem eigenen Vorgesetzten im Stich gelassen. Auf sich alleine gestellt beschießen sie den Hubschrauber. Fenn wird getroffen und stirb neben seinem Freund.
Bob Lee Swagger bricht mit der Army und lebt fortan allein mit seinem Hund in den Bergen, weit abgelegen von jeglicher Zivilisation. Dort verbringt der Aussteiger seine Zeit mit dem Jagen von selbst gezüchtetem Wild und verfolgt über sein Notebook kritisch die Vorgänge in Militär und Regierung. 36 Monate nach dem gescheiterten Einsatz in Afrika bekommt Swagger nun unerwartet Besuch von Colonel Johnson (Danny Glover). Johnson sucht den ehemaligen Scharfschützen auf um ihn nach dessen fachmännischer Hilfe zu bitten. Er eröffnet Swagger, dass man Informationen über einen Anschlag auf den Präsidenten habe. Dieser solle auf einem seiner drei demnächst bevorstehenden öffentlichen Auftritte erschossen werden. Der ehemalige US-Marin soll nun mögliche Positionen des Attentäters analysieren und so den Behörden helfen, den Schützen vor der Tat zu fassen. Swagger will jedoch viel lieber seine Ruhe, lehnt zunächst ab, kann aber dann durch seine, wie er selbst zugibt, immer noch größte Schwachstelle, seinen Patriotismus, geködert werden. Er reist an die relevanten Orte und beobachtet mögliche Schussmöglichkeiten. Schnell ist er sich sicher wie der Schütze vorgehen wird und kann Zeitpunkt und Ort des Schusses klar benennen. Da fällt ein Schuss, eine Menschenmenge schreit auf, die Bodyguards stürmen auf das Podest, der Präsident wurde getroffen. Swagger steht nun alleine in einem Raum, nur noch ein Polizist ist bei ihm, er zielt mit seiner Waffe auf den total überraschten Ex-Soldaten. Swagger stürzt sich aus dem Fenster, wird jedoch noch von 2 Schüssen des Polizisten getroffen und rennt panisch weg. Schnell begreift er die Situation: Er ist Opfer eines Hinterhalts geworden und wird nun für den Mord am Präsidenten verantwortlich gemacht.
Auf seiner Flucht rammt er den jungen CIA Agenten Memphis (Michael Peňa). Dieser hat natürlich keinerlei Chance gegen den perfekt ausgebildeten Soldat und muss mit ansehen wie Swagger, immer wieder seine Unschuld beteuernd, sein Auto klaut. Diese Situation will dem jungen Agenten nicht aus dem Kopf gehen und so sucht und findet er Unstimmigkeiten in den durch die Behörden schnell gelieferten Tatbeweisen. Während dieser Zeit ist Swagger schon auf der Flucht. Stark verwundet sucht er Hilfe bei Sarah Penn, der Witwe seines in Äthiopien gefallenen Freundes. Sie beschließen Kontakt zu Agent Memphis aufzunehmen, welcher selbst immer mehr Misstrauen gegen die Vorfälle aufbaut. Es bildet sich ein ungleiches Team, was gewillt ist die Wahrheit ans Licht und die korrupten Staatsdiener zur Strecke zu bringen…
Kritik
Mit Shooter gelingt Regisseur Antoine Fuqua (Training Day) ein Actionstreifen der, wenn er auch nicht Weltklasse ist, den Zuschauer bis zur letzten Minute begeistern kann. Mit Mark Wahlberg wurde für die Hauptrolle ein Mann an Boot geholt, der zuletzt durch seine Nebenrolle in „Departed: Unter Feinden“ positiv auffiel und hierfür sogar für den Oscar nominiert wurde. Wahlberg wirkt als Actionheld gänzlich unverbraucht und der Zuschauer muss sich zuerst einmal an den eigensinnigen Charakter Bob Lee Swagger gewöhnen. Wahlberg wächst jedoch von Minute zu Minute in seiner Rolle, füllt diese im Verlauf des Filmes ganz aus und schafft es letztendlich komplett zu überzeugen. Mit dem durch den „Nebenrollenprofi“ Michael Peňa (Babel, Million Dollar Baby, World Trade Center) verkörperten CIA Agenten Memphis kommt ein weiter Sympathieträger in den Film. Der unbeholfene, ja teilweiße tollpatschig wirkende junge Memphis stellt so einen sehr schönen Kontrast zum oftmals übertrieben coolen Scharfschützen Swagger dar. Ebenfalls gut besetzt ist die Rolle des korrupten und machtsüchtigen Colonel. Danny Glover (Lethal Weapon 1-4, Saw) schafft es hier einen überzeugenden Bösewicht zu spielen, der zunächst durch seine Zwielichtigkeit und später durch seine Kälte auffällt.
Der Film ist durch und durch ein Actionfilm und hat als solcher, fast schon genretypisch, so seine kleinen Schwachstellen. Diese finden sich in der nicht immer 100% logischen Handlung und der gewissen Vorhersehbarkeit. Actionfans stören sich für normal jedoch nicht sonderlich daran, wenn der Hauptakteur trotz zweier fast tödlicher Schusswunden wie unverletzt durch die Gegend rennt. Und so kommen genau diese Zuschauer auf ihre Kosten. Der Film ist nicht umsonst FSK 18, Gemetzel gibt es jedoch nicht zusehen. Stattdessen jedoch eine Vielzahl an Schüssen und Explosionen.
Inhaltlich lässt sich der Film in drei Teile teilen. Er beginnt mit der Vorgeschichte Swaggers und des Hinterhalts in den dieser gerät. Als nächstes folgen Szenen der Flucht und der Kontaktaufnahme zu Agent Memphis. Den letzten und größten Teil bildet dann der vereinte Kampf gegen die korrupten Staatsmänner. Der Film schafft es, dass der Spannungsverlauf in all dieser Zeit nie abknickt. Mehr noch, ihm gelingt es sogar humoristisch zu überzeugen.
Shooter schafft es durch seine rasante Handlung den Zuschauer bis zuletzt zu fesseln. Freunde des Actionkinos sind somit sicherlich gut bedient. Doch auch all die anderen Zuschauer können, vorausgesetzt sie lassen sich auf die nicht immer realistische Story ein, mit Shooter einen schönen Filmabend erleben.
Benotung
| Story | 3 |
| Besetzung | 2 |
| Action | 1- |
| Humor | 2 |
| Spannung | 1- |
„Mose und Aaron taten, wie ihnen der Herr geboten hatte, und Mose hob den Stab und schlug ins Wasser, das im Nil war, vor dem Pharao und seinen Großen. Und alles Wasser im Strom wurde in Blut verwandelt.“ (2. Buch Moses 7/20)Gott, so steht es in der Bibel, sandte einst 10 Plagen über Ägypten. Der Pharao sollte das Volk Israel aus seiner Sklaverei ziehen lassen. Heute, knapp 2300 Jahre später, in Haven, einem kleinen religiösen Dorf in den Sümpfen Louisianas, werden die Einwohner erneut Zeuge scheinbar übernatürlicher Ereignisse...
Die Story
Das Blut im alten Ägypten nur Algen, die damalige Sonnenverdunklung nur ein Sandsturm, Katherine Winter (gespielt von Hilary Swank) glaubt nicht mehr an Wunder. Die Frühere Pastorin verlor während einer Missionsarbeit im Sudan ihren Mann und ihre Tochter. Sie brach mit der Kirche, wurde Universitätsprofessorin und ist nun Spezialistin im Auflösen scheinbar göttlicher Phänomene. Ihr ruf ist hervorragend, bisher konnte sie jedes ihrer untersuchten Ereignisse naturwissenschaftlich erklären. So kommt es, dass der Lehrer Doug Blackwell (David Morrissey) sie um Hilfe bittet. In seinem Heimatstädtchen geschehen unglaubliche Dinge. Der Fluss hat sich Blutrot gefärbt. Ein Junge wurde dort von seiner kleinen Schwester tot aufgefunden. Die streng religiösen Einwohner sehen dies als Zeichen Gottes und geben der kleinen die Schuld. Katherine folgt deshalb zusammen mit ihrem Kollegen Ben (Idris Elba) der Bitte Dougs und macht sich auf den Weg, das Rätsel zu lösen. Sie stößt auf Geschehnisse die es schwer machen rational zu bleiben und begibt sich auf einen schmalen Weg zwischen Glaube und Aberglaube.
Kritik
The Reaping ist ein Film an dem sich die Meinungen spalten werden. Überzeugt er auf der einen Seite nicht immer durch überragende Story und präsentiert dem Zuschauer nicht wirklich neues, so schafft er es trotzdem Spannung zu erzeugen und bietet dem Genre-Freund ein solides Filmerlebnis. Die vereinzelten Schocksituationen sind gut gelungen, die Traumsequenzen im Film sind einfallsreich gemacht und geben dem Zuschauer tiefe Einblicke in Katherines Vergangenheit, wirken jedoch zeitweiße im Moment zwischen Traum und Realität verwirrend. The Reaping schafft es den ganzen Film lang die Zuschauer über das Ende im Ungewissen zu halten. Dies geschieht über den Zweifel an der Position einiger Charaktere im Film und findet sein wirklich überraschendes Ende in einem großen Finale. Hier kann der Film ganz klar Punkten, am Ende deckt sich dem Zuschauer ein Szenario auf, mit dem er so nicht gerechnet hätte.
Der Star des Films ist ganz klar Hilary Swank. Zumindest etatmäßig, denn sie schafft es zwar die Rolle gut zu besetzten, wirkt aber nicht wie eine zweifache Oscargewinnerin. Hier muss man jedoch verteidigend sagen, dass der Film nicht mehr hergibt. Trotzdem spielt sie souverän und sympathisch. So trägt auch sie ihren Teil dazu bei, dass der Film von Regisseur Stephen Hopkins seine kompletten 99 Minuten gut anzusehen bleibt. The Reaping präsentiert sich als ein solider Horrorfilm, der allerdings nicht im Entferntesten als Schocker zu sehen ist und durchaus auch Freunden von Thrillerfilmen zu empfehlen ist. Wer eine absolut neue Story mit wahnsinnigen Effekten sucht wird von The Reaping leider enttäuscht sein. Allen anderen Filmfans bietet er jedoch wirklich sehenswerte, gute Unterhaltung.
Benotung
| Story | 3 |
| Besetzung | 3 |
| Action | 3 |
| Humor | - |
| Spannung | 2 |
Eine Wüstenlandschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika der 50er Jahre. Man sieht eine Bombe fallen, Staub aufwirbeln, eine riesige Rauchwolke steigt empor und formt einen Pilz von unglaublicher Größe, zu dessen Füßen eine verheerende Druckwelle über das Land zieht. Soldaten und Wissenschaftler liegen in Gräben, beobachten das Spektakel, geschützt werden sie durch eine Sonnenbrille. Immer wieder werden Bilder von Missratenen Babys eingeblendet. Im Hintergrund läuft die ganze Zeit über eine absurd freundliche Melodie…
Inhalt
Ethel und Bob Carter wollen ihren Hochzeitstag zusammen mit ihren Kindern Lynn, Brenda und Bobby sowie Lynns Mann Doug und der Tochter des jungen Paares zusammen in San Diego, Kalifornien feiern. Im Wohnwagen fährt die Familie mit ihren beiden Schäferhunden Beauty und Beast durch die Wüste New Mexikos. An einer Mutterseelen allein liegenden Tankstelle empfiehlt ihnen der Tankwart eine Abkürzung und Bob entscheidet sich dem Rat zu folgen um so Zeit zu sparen. Besonders weit gelangt die Familie jedoch nicht, mit von Krähenfüßen aufgeschlitzten Reifen bleibt das Gespann aus Wohnwagen und Auto in dem verlassenen Wüstengebiet liegen. Was die Familie jedoch nicht weiß: Sie sind nicht alleine! In dem Wüstengebiet leben ehemalige Bergarbeiter, welche sich für die Atomtests von der US-Regierung in den 50er Jahren nicht haben vertreiben lassen und so durch die radioaktive Strahlung mutiert sind. Der Tankwart erhält für das Anlocken der ahnungslosen Opfer die Besitztümer der Menschen, die Mutanten wollen sind auf deren Fleisch aus. Davon wissen Bob und Doug jedoch noch nichts und so machen sich beide in verschiedene Richtungen auf um Hilfe zu holen. Während die beiden Männer weg sind kommt es unterdessen zu einem ersten Kontakt der Familie mit den Mutanten. Der Schäferhund Beauty rennt einer Witterung folgend in die Wüste. Der junge Bobby findet das Tier nach einigem Suchen aufgeschlitzt vor und rennt panisch zurück zum Wohnwagen. Er stolpert jedoch und verliert das Bewusstsein. Das Mutantenmädchen Ruby beobachtet ihn, sie trägt seinen roten Pullover, welchen sie schon an der Tankstelle geklaut hatte, tut ihm aber nichts. Bobbys Schwester Branda findet den Jungen kurz darauf und bringt ihn zurück zu den anderen. Auf ihrer Suche nach Hilfe gelangt Doug zu einem Atomkrater mit vielen Autowracks und kehrt daraufhin mit einigen Fundgegenständen zu den anderen zurück. Bob ist inzwischen wider bei der Tankstelle, so er mit ansehen muss, wie sich der Besitzer mit einer Schrotflinte das Leben nimmt. In einem Auto wird er dann von einem der Mutanten niedergeschlagen und verschleppt. Die Mutanten fesseln ihn an einen Baum und zünden ihn unweit der anderen an. Bobby, Lynn, Ethel und Doug versuchen die Flammen zu löschen und bekommen deshalb nicht mit, dass sich im Wohnwagen bereits die zwei der Mutanten Lizard und Pluto befinden. Lizard vergewaltigt die Hilflose Brenda und Pluto will sich gerade an dem Baby zu schaffen machen als die zurückeilende Lynn in den Wohnwagen kommt. Mit ihrem Baby in seiner Gewalt nötigt Pluto die junge Frau sich berühren zu lassen. Den Versuch sich zu wehren bezahlt Lynn mit ihrem Leben und auch Etel, welche den Mutanten Lizard mit einem Stein erschlagen will, wird angeschossen uns stirb kurz darauf. Mit dem Baby in ihrer Gewalt hauen die Mutanten ab. Zurück bleiben nur Doug, Bobby und Brenda. Die drei schwören Rache und Doug macht sich zusammen mit dem Schäferhund Beast auf dem Weg sein Baby zurückzuholen. Was folgt sind Szenen blutiger Kämpfe in einer ehemaligen Atomtest-Stadt der US-Regierung, in der nun die Mutanten leben und der spannende Versuch der beiden jugendlichen Geschwister Bobby und Brenda sich vor den Mutanten zu schützen.
Kritik
Der Film lässt vor allem eines vermissen: eine tiefgründige Story. The Hills have Eyes überzeugt durch grausame Kämpfe mit viel Blut, Spannung und Momenten puren Schocks. Was jedoch dabei letztendlich auf der Strecke bleibt ist die Geschichte. Nun kann man berechtigt die Frage stellen, ob diese in einem solchen Streifen nicht sowieso eher im Hintergrund steht. Und ja, Genre-Fans werden bei The Hills have Eyes voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Die 107 Minuten lange US-Version geizt nicht an Brutalität und Kunstblut. Jedoch muss ganz klar gesagt werden, dass der Film durchaus auch die Chance auf eine gewisse Tiefe der Story gehabt hätte. Eine Kritik an der US-amerikanischen Atompolitik ist zwar durchaus zu erkennen, doch hätte diese durch die Mutanten besser herausgearbeitet werden können. Diese erscheinen jedoch im Film als flache Charaktere, sie sind lediglich Objekte des Gemetzels. Als arme, von der Regierung „geopferte“ Menschen könnten sie jedoch noch viel mehr sein als das. Hier schafft The Hills have Eyes es nicht für einen gewissen Moment über das abschlachten hinaus zu gehen und vergibt somit die Gelegenheit als Horror-Gewalt-Schocker auch noch den Verstand anzusprechen. Die echten Fans dürften dies jedoch großzügig verzeihen. Zart besaitete Zuschauer sollten sich für ihren DVD-Abend aber auf jeden Fall nach einem anderen Film umschauen.
Benotung:
Story: 4 Besetzung: 4 Ton: 2 Action: 2 Horror: 2


Nicht nur wegen der typisch guten Filmmusik und den schlagkräftigen Szenen zählt dieser Film zu den Lieblingen meiner Sammlung, sondern auch wegen der originiellen Story. Terrence schmuckelt sich während einer Flucht vor Gläubigern auf das Boot von Buddy und reist als blinder Passagier mit, bis beide auf einer Insel stranden. Nur wird diese von einem kampfwütigen Japaner und einem armen Eingeborenenstamm besiedelt.